Zuerst sind meine Freundin Sabine und ich zu zweit in das "Projekt Offenstall" gestartet, da wir für unsere Pferde in der näheren Umgebung keinen geeigneten Platz finden konnten. Natürlich ist es für zwei berufstätige Mütter nicht leicht, sieben Tage in der Woche die Versorgung der eigenen Pferde zu gewährleisten. Außerdem sind zwei Pferde noch lange keine Herde… Bald darauf hat sich Sabines Reitbeteiligung Laura den Traum vom eigenen Pferd (Bonita) erfüllen können. Derzeit sind wir zu sechst ein gutes Team.

Die Haltergemeinschaft ist eine feine Sache für alle, die sich gerne selbst um ihr Pferd kümmern möchten, es jedoch als zeitlichen Gründen nicht ganz alleine schaffen. Hier kann jeder die Versorgung seines Pferdes mitbestimmen. Das Kraftfutter kauft jeder Pferdebesitzer selbst und bestimmt somit, was und wie viel gefüttert werden soll. Heu wird für alle auf Umlage bestellt. Die Weidepflege kann sich jeder zeitlich frei einteilen. Jeder mistet umfänglich so viel ab, wie sein Pferd produziert. Außerdem muss in der Zeit von Oktober bis April pro Pferd zweimal wöchentlich Futterdienst geleistet werden. Die darüber hinausgehenden Dienste erledige ich... So lassen sich die Arbeiten rund ums Pferd optimal an den eigenen Lebensrhythmus anpassen. Zudem sind verschiedene Pferdehalter mehrmals täglich an der Weide, so dass die Pferde ausreichend unter Beobachtung stehen. Natürlich ist es darüber hinaus eine tolle Sache, meistens jemanden zu gemeinsamen Ausritten zu treffen.